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DefinitionHypnose

Was ist Hypnose?

Entspannung und Fokus für Körper und Geist

Hypnose ist ein natürlicher Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, kombiniert mit tiefer körperlicher und geistiger Entspannung. In diesem Zustand ist das Unterbewusstsein besonders aufnahmefähig für positive Impulse und neue Sichtweisen. Viele denken bei Hypnose an einen ähnlichen Zustand wie beim Schlaf oder an Kontrollverlust – das trifft natürlich nicht zu. Vielmehr handelt es sich um einen kooperativen Prozess zwischen Therapeutin und Klient.

Der hypnotische Zustand entsteht dadurch, dass die Aufmerksamkeit nach innen gelenkt wird, äußere Reize in den Hintergrund treten und innere Bilder, Empfindungen und Gedanken klarer wahrgenommen werden. Diese Form der Konzentration nutzen wir im Alltag oft unbewusst – zum Beispiel beim Vertiefen in ein Buch oder beim Tagträumen. In meiner Praxis für Hypnose und Coaching in Papenburg wird dieser Zustand gezielt herbeigeführt und therapeutisch genutzt.

Formen der Hypnose

  • Auflösende Hypnose: Hilft, belastende Emotionen oder vergangene Erfahrungen zu erkennen und zu verarbeiten. Diese Therapieform ermöglicht den Zugang zum Unterbewussten und eine Neubewertung vergangener Erfahrungen.
  • Ressourcenorientierte Hypnose: Aktiviert persönliche Stärken, innere Bilder und positive Erinnerungen, um das Wohlbefinden und die Selbstwirksamkeit zu fördern. Das bedeutet, dass die hierfür benötigte Ressource bereits in Ihnen vorhanden ist.

Phasen einer Hypnosesitzung

  1. Vorgespräch – Wir klären Ihr Anliegen, Ihre Ziele und beantworten offene Fragen.
  2. Einleitung – Sie werden sanft in einen entspannten, fokussierten Zustand geführt.
  3. Vertiefung – Die Hypnose wird stabilisiert und vertieft, um einen optimalen Wirkungsrahmen zu schaffen.
  4. Intervention – Anwendung gezielter Techniken, um Veränderungsprozesse zu unterstützen.
  5. Ausleitung – Schrittweise Rückkehr in den normalen Wachzustand.
  6. Nachbesprechung – Gemeinsame Reflexion der Erfahrung und Betrachtung der nächsten Schritte.

Kontraindikationen – Wann Hypnose nicht geeignet ist

Hypnose ist eine sanfte und wirkungsvolle Methode – aber wie bei jeder therapeutischen Arbeit gibt es Situationen, in denen Vorsicht geboten ist. In manchen Fällen ist es wichtig, vorher mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin zu sprechen, um sicherzugehen, dass Hypnose der passende Weg für Sie ist. Kontraindikationen für eine Hypnose können die Folgenden sein:

  • Schwere Depressionen
    Bei einer starken depressiven Phase steht zunächst Ihre Stabilisierung im Vordergrund. Hypnose kann zu einem späteren Zeitpunkt ergänzend hilfreich sein, wenn Sie sich dafür bereit fühlen.
  • Einnahme bestimmter Psychopharmaka
    Einige Medikamente beeinflussen, wie Sie Hypnose erleben. Eine kurze ärztliche Rücksprache sorgt dafür, dass wir sicher und effektiv arbeiten können.
  • Akuter Drogen- oder Alkoholkonsum
    Hypnose braucht einen klaren, wachen Geist. Deshalb ist es wichtig, die Sitzung nur im nüchternen Zustand zu beginnen.
  • Epilepsie
    Da Hypnose manchmal intensive Reaktionen auslösen kann, hat bei Epilepsie eine medizinische Behandlung Vorrang.
  • Psychosen oder Schizophrenie
    In akuten Phasen kann Hypnose zu viel innere Bewegung anstoßen. Hier hat die medizinische Behandlung Vorrang.
  • Schwangerschaft
    Hypnose kann in der Schwangerschaft eine wunderbare Unterstützung sein – zur Entspannung, Schmerzkontrolle oder Geburtsvorbereitung. Damit wir jedoch auf der sicheren Seite sind, sollte dies immer in Abstimmung mit Ihrer Ärztin oder Ihrer Hebamme erfolgen.

Sie wünschen eine Beratung?

In meiner Selbstzahler-Praxis für Hypnose und Coaching stehe ich Ihnen insbesondere in den Bereichen Prävention, Begleitung und Betreuung zur Verfügung. Für einen Termin – ausschließlich nach Vereinbarung – melden Sie sich bitte telefonisch unter 0151 43331251 oder online über das Kontaktformular.